Mit diesen Tipps gelingen die besten Tierfotos, Teil 1
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Mit diesen Tipps gelingen die besten Tierfotos, Teil 1

Die Tierfotografie stellt den Fotografen oft vor mehrere Herausforderungen. Schließlich halten die Models selten ruhig. Das führt schnell einmal zu unscharfen oder verwackelten Bildern. Tempo ist auch gefragt, denn die Tiere lassen sich nicht immer gerne fotografieren und verschwinden schneller, als Kamera und Objektiv bereit sind. Bei der Tierfotografie ist es daher notwendig jede Menge Vorbereitungen zu treffen, damit man für den perfekten Zeitpunkt gut gerüstet ist. Mit den folgenden Tipps stellen Fotografien sicher, dass sich ihr Motiv in der Bildmitte befindet und es ideal zur Geltung kommt.

Das perfekte Tierbild beginnt mit der perfekten Ausrüstung

Sieht man den Profis beim Fotografieren von Tieren zu, dann bemerkt man sofort die teilweise riesengroßen Objektive. Das sollte aber einen Amateur nicht abschrecken. Für ein gutes Bild ist keine Profi-Ausrüstung notwendig. Schließlich begibt sich der Amateur eher selten in den afrikanischen Busch, wo die Tiere weit entfernt ihre Bahnen ziehen. Man kann Tiere mit beinahe jeder Kamera gut fotografieren. Doch je mehr Telebrennweite eingesetzt wird, desto höher ist die Zahl der Möglichkeiten, die man beim Fotografieren der Tiere hat. Die Brennweite ist an den Zahlen auf dem Objektiv ablesbar. Wer sich auf die Lauer legen möchte, um Tiere in der Natur zu fotografieren, der sollte unbedingt zu einem Dreibein-Stativ greifen. Dieses erleichtert die Wartezeit ungemein und stellt sicher, dass man im richtigen Moment bereit ist. Sollte man mit Automatik fotografieren wollen, dann ist das Sportprogramm die richtige Einstellung dafür. So werden die Aufnahmen von Tieren in Bewegung, so wie man sich das vorstellt.

Für Fotos von Tieren, die weit entfernt sind, sollte man unbedingt zum Objektiv greifen. Dieses hat im Idealfall eine Brennweite von mindestens 200 mm. Größere Objektive sind natürlich dafür noch besser, doch diese kosten jede Menge Geld. Für den Anfang reicht auch das oben beschriebene Objektiv. Überhaupt ist eine Brennweite von 18 bis 200 mm ideal für fast alle Arten der Fotografie. Wer sich für das Thema interessiert und erst am Anfang seiner Fotokarriere steht, ist mit so einem Objektiv vorerst gut bedient. Jetzt stellt sich die Frage welche Art von Tieren vor die Linse gelockt werden sollen.

Das perfekte Tierbild beginnt mit der perfekten Ausrüstung
Das perfekte Tierbild beginnt mit der perfekten Ausrüstung

Als Einstieg empfehlen sich natürlich die eigenen Haustiere. Sie zeigen keine Angst und stellen das ideale Versuchsobjekt dar. Als nächsten Schritt kann man sich an Tieren im Park versuchen. Ob Enten, Rehe, oder Eichhörnchen ist dabei egal. Je mehr Abwechslung, desto besser, denn so lernt man auf die Bewegungen der Models entsprechend zu reagieren. Alternativ kann man sein Glück auch im nächsten Zoo versuchen. Selbst Insekten und andere Kleintiere eignen sich wunderbar als Fotomotiv. Doch dazu braucht es ein sogenanntes Makro-Objektiv.

Aufnahme läuft

Die Ausrüstung liegt nun bereit, jetzt geht es an die richtigen Einstellungen. Ein guter Tipp dabei ist die Serienbildaufnahme. Diese verhindert, dass man die entscheidenden Momente verpasst oder die Fotos gar verwackelt. Dazu aktiviert man auf der Kamera einfach die Serienbildaufnahme. Drückt man danach den Auslöser etwas länger, schießt die Kamera mehrere Bilder hintereinander. Damit steigen die Chancen auf ein perfektes Foto. Der Autofokus stellt sicher, dass ein Foto scharf wird. Bewegt sich das Motiv aber, ist es wichtig auf den dynamischen Autofokus umzustellen. Meistens wird dieser auf den Kameras mit AF-C oder AI Servo AF bezeichnet. Damit fokussiert die Kamera kontinuierlich nach und die Schärfe ist garantiert.