Mit diesen Tipps gelingen die besten Tierfotos, Teil 2
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Mit diesen Tipps gelingen die besten Tierfotos, Teil 2

Im ersten Teil dieser Serie haben wir uns der richtigen Ausrüstung und den Einstellungen für eine gelungene Tierfotografie gewidmet. Nun geht es an die Vorbereitung. Schließlich werden die Fotos erst dann richtig gut, wenn man genügend über seine Modelle weiß. Jedes gute Tierfoto erfordert ausreichend Planung und Zeit. Die Vorbereitung beginnt daher schon mit der Recherche über die Tiere, die man abbilden möchte. Wo sind sie zu Hause, wann sind sie aktiv, wann ist es gefährlich sich ihnen zu nähern und wo befinden sich gute Plätze für das Fotografieren? Sind diese Fragen ausreichend beantwortet, kann man sich aufmachen seine tierischen Modelle zu suchen.

So verhält man sich richtig

Wer sich auf die Pirsch nach einem guten Tierfoto macht, sollte vor allem in der freien Natur einige Regeln beachten. Schließlich ist man als Fotograf ja Gast im Zuhause der Tiere. Wer sich daran hält, zeigt Respekt und verschreckt die Tiere nicht in ihrem natürlichen Lebensraum. Tiere haben sehr empfindliche Augen. Daher sollte man nachtaktive Models nicht anblitzen. Am besten verwendet man eine Video-Dauerleuchte. Diese streut das Licht und ist nicht so intensiv in ihrer Beleuchtung. Tiere wollen weder bedrängt noch gejagt werden. Wenn sie keine Lust auf ein Foto haben, sollten man sie einfach weiterziehen lassen. Es werden sich andere Gelegenheiten ergeben.

Beim Fotografieren sollte man sich ruhig und vorsichtig bewegen. So stellt man sicher, dass man die Tiere nicht verschreckt oder verjagt. Keinesfalls sollte man Tiere anlocken, verarbeitete Lebensmittel wie beispielsweise eine Wurst, bekommen ihnen nicht gut. Sollte man im Zuge seiner Wanderungen ein Nest oder Jungtiere entdecken, dann darf man diesen keinesfalls zu nahe kommen. Das verursacht im besten Fall Stress bei den Jungen, im schlimmsten Fall geben die tierischen Eltern das Nest auf und lassen ihren Nachwuchs zurück. Beim Fotografieren von Insekten ist es wichtig darauf zu achten keinen Schatten zu werfen. Dieser signalisierte den Tieren nämlich, dass ein Feind im Anmarsch ist und sie werden sofort das Weite suchen.

Motiv und Licht in perfekter Harmonie

Das perfekte Foto entsteht, wenn Motiv und Licht aufeinander abgestimmt sind. Das ideale Licht findet man zur sogenannten goldenen Stunde. Es handelt sich dabei um ein weiches, gelbes Licht. Dieses finden Fotografen immer eine Stunde nach dem Sonnenaufgang und eine Stunde vor dem Untergang vor. Im Internet findet man ohne Probleme einen Dämmerungsrechner, der anhand des Ortes den idealen Zeitpunkt dafür anzeigt. Gerade in der Tierfotografie sind diese Stunden ideal. Denn die Tiere sind besonders gerne in den frühen Morgenstunden, bzw. in der Dämmerung unterwegs.

Motiv und Licht in perfekter Harmonie
Motiv und Licht in perfekter Harmonie

Ist die Ausrüstung parat, der Platz gewählt und das Licht ideal, heißt es nun einfach Geduld zu haben. Der erfahrene Fotograf ist früh vor Ort und wartet geduldig auf seine Chance. Eine neutrale Kleidung, die in der Natur nicht auffällt, ist ideal für das Warten. Schließlich ist es nicht ungewöhnlich, dass lange Zeit nichts passiert. Als Anfänger sollte man seine ersten Fotos von Tieren schießen, die sich langsam bewegen oder gar gerne stillsitzen. So kommt man schnell zu seinem ersten Erfolgserlebnis. Welche Details bei den Fotos wichtig sind, erfahren Sie im dritten Teil dieser Serie.