Mit diesen Tipps gelingen die besten Tierfotos, Teil 3
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Mit diesen Tipps gelingen die besten Tierfotos, Teil 3

In Teil 1 und 2 dieser Artikelserie haben wir uns mit der richtigen Ausrüstung für die Tierfotografie, sowie der Vorbereitung auf das Fotografieren beschäftigt. Im dritten und letzten Teil stehen nun die Fotos selbst im Mittelpunkt. Wenn man genug Geduld aufgebracht hat und das Objekt der Begierde endlich vor der Kamera steht oder liegt, kommt es auf einige wichtige Tipps an, damit die Fotos auch gelingen. Einer davon betrifft die Augen der Tiere.

Damit der Star der Fotos auch richtig zur Geltung kommen kann, ist es notwendig sich auf Augenhöhe zu begeben. Dabei müssen die Augen scharf gestellt werden. Blickt das Tier zu Seite, dann fokussiert man auf das Auge, das sich näher zur Kamera befindet. Schaut das tierische Model zur Seite, dann sollte in diese Blickrichtung Platz auf dem Foto sein. Unser Gehirn reagiert irritiert, wenn sich dort der Foto-Rand befindet, die Aufnahme wäre unter diesen Umständen ruiniert.

Die Drittel-Regel gilt auch bei Tierfotos

Auch ein Tierfoto wird dann erst interessant, wenn man das Motiv aus der Mitte nimmt. Die Drittel-Regel besagt, dass ein Bild in neun gleich große Teile aufgeteilt wird. Sein Model sollte man immer entlang einer dieser Linien positionieren, noch besser wäre es, wenn ein Auge auf einem Kreuzungspunkt fixiert ist. So sieht die Aufnahme am besten aus. Wer sich das nicht vorstellen kann, nimmt dazu am besten ein Gitter zu Hilfe. Diese können bei den meisten Kameras im Sucher eingeblendet werden. Alternativ sieht man dieses auch bei der Live-Ansicht am Display der Kamera.

Die Drittel-Regel gilt auch bei Tierfotos
Die Drittel-Regel gilt auch bei Tierfotos

Ist das Tier in der richtigen Position, sollten keine weiteren Elemente vom dem Motiv ablenken. Das könnten Menschen, Blüten oder Sträucher sein. Grundsätzlich gilt hier, dass helle Farben von einem dunklen Tier ablenken und umgekehrt. Ideal wäre ein gleichmäßiger Hintergrund. Dieser sollte gleichzeitig einen schönen Kontrast zum Tier bieten. Ein gutes Beispiel für so eine Bildkomposition ist der blaue Himmel für Vögel im Flug. Für Tiere auf dem Boden eignet sich am besten eine satte grüne Wiese.

Tierische Modelle kommen am besten auf einem Foto zur Geltung, wenn man sie in ihrem natürlichen Lebensraum fotografiert. Den Vogel am Himmel hatten wir schon erwähnt, das Gleiche gilt für ein Reh im Wald oder eine Ente im Wasser. Wenn man über ein entsprechendes Objektiv verfügt, bieten sich natürlich auch Nahaufnahmen des Gesichts an. Selbst Detailaufnahmen von Körperpartien können hier ein tolles Foto ergeben. Das betrifft nicht nur das Auge, sondern auch die Tatzen oder eine Schwanzspitze.

Emotionen und Aktivität

Fotos leben immer auch von den Emotionen, die sie im Augenblick des Fotografierens einfangen können. Das gilt auch und insbesondere in der Tierfotografie. Jungtiere mit ihrer Mutter, eine zufrieden schnurrende Katze, zwei Tiere, die sich aneinander kuscheln oder kämpfende Hirsche, all das bewegt und löst Emotionen beim Betrachter aus. Ein Tier, das sich bewegt, macht das Foto erst so richtig lebendig. Das kann ein laufender Hirsch genauso sein, wie eine Katze, die sich putzt oder ein Tier das sich auf der Jagd befindet. Mit diesen Tipps sind Anfänger in der Tierfotografie in der Lage ihre ersten erfolgreichen Schritte zu machen. Viel Vergnügen bei der Jagd nach dem besten Foto.